Was ist ein Ruhrrandgebiet?
Mosaik aus Ennepetal flickrt immerhin als erste meiner Kommentare zu seinen ersten Kommentaren, aber nur auf seiner Seite ‘rum, mault von wg. „ruhrrandgebiet“
Aber, liebes Mosaik : erzähl mir nix von wegen EN ist mittendrin !
Beleg: link area map lt. wikipedia.org.Und Ennepetal hab’ ich mir auf der Karte noch genauer gesucht.
So sieht das für mich aus. und das sieht nach Rand aus; die gefühlte Mitte ist natürlich ein anderes Thema.
Warum wird beim Stichwort “Kulturhauptstadt” immer gleich auf Lesungen, Tanztheater, Bildausstellungen und Blockflötengruppen verwiesen, wenn doch eine Berichterstattung über lokale Ereignisse bereits über „Kultur“ berichtet, bzw. sie darstellt. Lokalpolitik und regionale Befindlichkeiten (von mir aus der kreisende Pleitegeier, Schützenfeste, Silberhochzeiten oder Gelöbnisproteste) kann man doch nicht trennen von den (inszenierten) Veranstaltungen der sog. „schönen Künsten“.
nachtrag 4, 12.+13. januar
habe nach subkultur ruhr2010 und alltagsblogs gegoogelt, da fand ich nix so wirklich dolles. entweder unlesbar lange texte oder mir nichtssagendes band-namen-geklapper, dark, black and gothic anmutungen (web designs). und bin zum schluss doch nur auf nem t-shirt-link gelandet, auf dem mich rechtsaussen mich tatsächlich so ein wort wie „kinderstrickmütze“ anblinzelte. huuh ! commercial sackgasse.
manfredinblack.blog war heute der ansprechendste blog, weil er am entspannendsten erzählte, statt über aktuelles überzuschäumen. platz 2 ist bis jetzt noch die zufällig gefundene diplomandin (?), die sich beschwert, wie sie bitteschön ihren bereits angemieteten camper wieder loswerden soll, um doch noch bei den 2-3 strassen mitzumachen (wo sie sich doch als eine der ersten beworben hat). das war zwar nicht sehr erhellend, aber immerhin alltag.
13januar
war ja nicht viel, seit gestern.
heute hab ich meinen alert wieder abgegrast.
-bin auf online zeitung „der freitag“ gestossen,
der zweite artikel (kollateralnutzen) gefiel mir noch besser als das genörgel über herbie’s hymne (der link kommt noch). dieser erich schütz hat gut recherchiert und gibt einblicke „für aussenstehende“. das politisch-tendenzielle und die gelegentliche unsachlich werdende und subjektive polemik kann man ertragen, und macht ja auch spass, bei all den fakten.
- diese formatierung mit der word-autoformatierung von 3 bindestrichen in eine durchgezogene linie, die man nie wieder unter kontrolle bekommt, macht mich fertig.
- nevertheless, was war noch ? – erste mentale zweifel an der umsetzung dieses projekts, so aus der ferne … ein gespräch mit schwester 1 erinnert mich daran, dass schwester 2′s homebase in münster liegt und damit ein perfekter standort für ausflüge ins ruhrgebiet ist. die motivation stabilisiert sich wieder.
- hans-werner henze – den werd’ ich mir schon geben, da reis’ ich an, soll’n doch die schalke-fans ruhig pöbeln, ick steh zu meiner hochkultur, na, zumindest kann ich sowas hören und in berlin ist neue musik auch recht rar.
im freitag wird da eine hochkultur hier sogenannten „flatrate-events“ gegenüber gestellt. das fest auf der A40 rückt da als mega-kleinkünstlerfest erneut in meinen fokus, natürlich, die love-parade wird irgendwo dort mitmischen, aber da kann mensch sich ja optional und real dutzende von kilometern entfernt halten. medial ist das auch nicht mehr in gänze zu erfassen. es sei denn, die mittel sind vorhanden, um einen vergleichbaren manpower aufwand wie für „24 stunden berlin“ zu ermöglichen. gibts da projekte ? überlegungen für ein internet-portal, in dem sich dieses fest im web 2.0 stil manifestiert ?
morgen mehr …
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