Maghreb + Japan Teil 4
japan and me
14 mars 11 tv-beobachtungen
kritikalität – hab ich mich verhört, oder gibt’s das?:
einen punkt der kritikalität – themenbereich reaktoren-tech-talk
und alte menschen scheint es oft getroffen zu haben
- japans überaltete gesellschaft – bei den opfern wurden sie mal als auffallende gruppe genannt, ist ja auch logisch, bei der kurzen zeit sind die nicht mehr so mobilen die schwächsten. aber auch bei den überlebenden-bildern fallen die alten ins auge.
“das ist japan und nicht haiti” sagt der zdf-spezial-wirtschaftsexperte michael opozcynski zum thema japan als drittstärkste wirtschaftsmacht
merkel gibt grad ein interview – der journalist ist hartnäckig-penetrant – und jetzt macht sie langsam schlapp – ansonsten zolle ich angela merkel hier meinen respekt – sie wirkt wirklich betroffen, sogar latent umdenkend
werde ich langsam konservativ oder einfach nur blöd alters-tolerant?
– erst guido und mein handclapping zu seiner Libya-performance
- und jetzt sogar der merkel meinen respekt.
sie steht im massiven politfeuer
und wird auf ihre atompolitik festgenagelt
- zu recht, hat sie verdient
- aber man könnte sie auch ein bisschen schonen, anders herangehen,
ihr etwas zeit “zum innehalten” und sich-umorientieren lassen.
klar geäussertes misstrauen bei s. gabriel im angeschlossenen interview
- er umreisst wenigstens nochmal kurz den moderaten ausstieg
der rot-grünen regierung von 2009 bis 2020 … zickt aber trotzdem rum, weil er ihr wahlkalkül vorwirft. naja, das kennt man doch von ihr, dass sie taktiert – okay, aber lass sie noch mal drüber schlafen und geh mal aus’m bild.
jetzt geht’s um akws im europäischen umland – fr, ch, balkan?!
jetzt wieder der zdf-chat-fuzzi berichtend-zusammenfassend
aus seinem chat-universe …
da fällt mir zu guido noch ein, seine ersten ansagen waren noch ganz zentriert – seine reisewarnungen des aa, die er auf phoenix in voller länge ausgesprochen hat, waren schon ein wenig bizarr, wenn auch vielleicht einfach nur real satire, die man guido gar nicht als ganzes vorwerfen kann.
+++
erstmalig finde ich die aussagen der regierungs-koalitionen nahezu ehrlich
- trotzdem juckt da etwas in den aussagen – ein zweierlei mass -
– ich fühl mich nicht wohl bei diesen aussagen, wenn ich vergleiche:
yesterday’s haiti katastrophe (und längst nicht erledigt)
mit jetztandjapan, und concern und betroffenheit.
zweierlei mass
++
ein hochindustrialisierter kollege wird elementar abgeschrubbt,
riesen-entsetzen, zu recht; haiti dagegen, vor gut einem jahr,
da gabs zwar auch mitgefühl, aber nicht diesen aktionismus
- und wie gesagt, s.o. der michaeil oposzynsckioyoi o.ä. :
japan ist nicht haiti – das scheint, nein, ist der punkt
und die lüge … und die heuchelei.
aber in diesem medial-durchlebten schockschwingt eine optimistische option
- fast unglaublich, wie das in den tagesthemen kommuniziert wird!
da sprechen/schimmern meine, und bestimmt schon von anderen,
angedachte gedanken zur zusammenführung von maghreb-krise und gedacht-visionäre alternativ-energien-lösungen schon durch.
das ist optimismus und ein persönliches wunschdenken, die hoffnung auf eine idee von einer (positiven) zeitenwende. ist das naiv?
oder wird das wieder nur als naiv beschrieben werden?
+++
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